Beutelspenderposse der GEWOGAB
Posted on | November 28, 2012 | 1 Comment

Der von der GEWOBAG aufgestellt Beutelspender im Hof der Schieritzstraße. Leider kommen nur Bewohner dieser Häuser in den Genuß dieser neuen Serviceleistung, aber immerhin gibt es davon 2 Hundebesitzer*innen.
Vor einiger Zeit hatten Shit happens!! Berlin bei unserem Vermieter, der GEWOBAG, angefragt, ob es nicht möglich wäre, neben dem Hauseingang in der Schieritzstraße 12 einen Beutelspender anbringen zu lassen?! Für die Leute von Shit happens irgendwie logisch, denn in der Schieritzstraße hatte die Fähnchen-in-Haufen-Steckaktion-Initiative vor einigen Jahren seinen Anfang genommen, da sich ihnen damals wie heute ein trauriges Bild der gehäuften Tretminen bot. Nett wie die von Shit happens sind
, hatten sie gleich mit angeboten, die Beschaffung des Beutelspenders zu übernehmen und für eine regelmäßig Befüllung selbigen zu sorgen. Auch waren sie bereit, in dem DIN A4 Schaufenster des Spenders großzügig auf die GEWOBAG hinzuweisen, wie sie fanden, eine gute Sache zur Imageverbesserung.
Die Resonanz war Ignoranz. Schade.
Stadt Land Buch – Der Lesemarathon
Posted on | November 27, 2012 | No Comments
Innerhalb des nunmehr dritten Lesemarthons
- Stadt Land Buch – ,
einer Nachfolgeveranstaltung zu den Berlin-Brandenburgischen Buchwochen und zum Berliner Bücherfest, finden in der Zeit vom 25. November bis zum 02. Dezember 130 Veranstaltungen rund um das Lesen statt.
Was hat das alles mit unserem Kiez zu tun?
Wir hatte in der Naugarder Straße diesen wunderbaren Buchladen “BuchZeiten“. Leider hatten uns Annette, die Chefin und ihr Sohn Marcus vor einiger Zeit verlassen, es reicht eben nicht, wenn eine handvoll von hoffnungslos vernarrten Mitmenschen, die Hälfte ihres Gehaltes in ihren Laden bringen und als Tauschware Bücher mit nach Hause schleppen. Schade für unseren unmittelbaren Kiez, ABER Annette und Marcus sind uns rein geografisch doch treu geblieben, eben nur ein paar Straßen weiter an die Penzlauer Allee 171 gezogen.
Tags: Annette Hahn > BuchZeiten > Das Wintermärchen > Lesung > Prenzlauer Allee 171 > Shakespeare
Strompreiserhöhung bei Vattenfall
Posted on | November 25, 2012 | No Comments

©Foto dapd – Vattenfall-Kundencenter in Berlin: “Erhöhung gemäß der geltenden Bestimmungen erfolgt”
Heute mal ein kurzer Blogbeitrag zur Vattenfall’chen Strompreiserhöhung, die letzte Woche in unsere Briefkästen geflattert ist.
Sie kam zu spät!
Zumindestens bei mir war sie erst am 22. November im Briefkasten und damit wurden die sechs Wochen-vorher-Frist zur Strompreiserhöhungen nicht eingehalten, so zumindestens nach Angaben der Verbraucherzentrale Berlin [Der Tagesspiegel hatte berichtet]. Damit sei die Erhöhung zum 01. Januar 2013 unwirksam! Vielleicht ist aber auch endlich Zeit, den Anbieter zu wechseln?! Was solche Wechselmuffel wie ich vorher beachten sollten, steht schön auf den Seiten vom Berliner Verbraucherschutz.
Zeit für einen Lichtblick in diesem trüben Monat und danke an die Poststelle der Berliner Vattenfallzentrale
!
Tags: 2012 > Berlin > Strompreiserhöhung > Vattenfall > Verbraucherzentrale
Kino Naugarder 1912 – 1962 – 2012
Posted on | Februar 17, 2012 | 3 Comments
Vor 100 Jahren, am 20. Februar 1912, erteilte die Baupolizei die „Genehmigung für ein kinomatographisches Theater“ im Erdgeschoß des Gebäudes in der Naugarder Straße 45 / Ecke Zelterstraße 1 (heute: Rietzestraße). Die GESCHICHTSWERKSTATT NAUGARDER KIEZ nimmt dies zum Anlass, die Geschichte des Kinos zu erzählen. In mühevoller Kleinarbeit haben die ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeiter in Archiven nach Zeugnissen gesucht und mit Zeitzeugen gesprochen. Das Ergebnis der Arbeit, eine kleine Ausstellung, zeigt einige Dokumente, wie den Bestuhlungsplan des Kinos von 1912, ein Kino-Flugblatt von 1931 sowie Fotos aus der Geschichte des Kinos, das unter vielen verschiedenen Namen firmierte (z.B. „Volk´s Theater Nordost“ oder „Flamingo-Lichtspiele“). Die Berichte von Zeitzeugen, für die das Kino ein Teil ihres Lebens war, runden die Sammlung ab. Besonders stolz ist das Team der GESCHICHTSWERKSTATT NAUGARDER KIEZ darauf, dass es ihm gelungen ist, die erste umfangreiche Dokumentation zur Geschichte dieses Kinos zu erstellen.
Tags: "Der fremde Vogel" > Asta Lielsen > Kiezkino > Kino > Naugarder Straße
Anwohner*innen Gespräch “Stopp Thor Steinar”
Posted on | Dezember 5, 2011 | No Comments
Das “Bündnis gg. den Thor Steinar Laden in Weißensee” und der Bezirksbürgermeister vonPankow lädt Sie/Euch herzlich zu diesem Gespräch ein:
07. Dezember 2011 um 19.30 Uhr
im Frei-Zeit-Haus Weißensee
Pistoriusstraße 23, 13086 Berlin.
Vor ca. einem Monat hat ein neuer Klamottenladen in unserem Kiez eröffnet. Auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches, auf den zweiten Blick verwundert es vielleicht, das genau an diesem Standort ein solcher Laden eröffnete. Wenn man am Mediamarkt vorbeischlendert Richtung Antonplatz, dann gibt es dort nicht viel zum schauen & shoppen. Eine Eckkneipe, ein Lebensmittel-Gemüse-Obst-Laden, ein Tonershop und seit neuestem dieser Tønsbergladen. Man könnte vermuten, auch diesem Laden wird nur eine kurze Halbwertzeit bescheinigt sein und sich ehr früher als später dem allgemeinen Geschäftesterben einreihen. Der kaufkräftigste Kiez sind wir nun wahrlich nicht.
Tags: Berliner Allee 11 > Bündnis gg. Rechts > Kein Kiez für Nazis > Thor Steinar > Tønsberg
anarchistische Revolution in BuchZeiten
Posted on | November 24, 2011 | No Comments
Am Freitag den 25. November um 19 Uhr gibt Aktuelles aus der Occupybewegung der entflohenen Laborratten „Freie Radikale“. Die Übersetzerin der Fabel von Jane Does “Die andere Farm der Tiere” Katja Cronauer liest aus der kommunistischen Alternative zu Orwells “Farm der Tiere”:
Nach dem Tod ihrer Besitzerin beginnen die Farmtiere sich und ihre Farm auf kommunistischer Basis selbst zu versorgen. Eine anarchistische Revolution steht kurz bevor, doch falsche Verdächtigungen, Spione und Übergriffe lassen den Ausgang ungewiss.
Wo: BuchZeiten, Naugarder Straße 8
Wann: Freitag 25. November um 19 Uhr
Tags: BuchZeiten > Die andere Farm der Tiere > Jane Doe > Katja Cronauer > Lesung
Kiezkontraste – Vernissage
Posted on | November 7, 2011 | No Comments
Die Bilderpinte ist für mich wie ein verlängerter Feierabend, besonders im Sommer, wenn man draußen auf diesem sehr breit ausladenden Bürgersteig sitzt, kaum Kinderwagen schiebende Schwärme einen über den Haufen fahren. Nein vor der Bilderpinte hat man/frau seine Ruhe. Praktischerweise ist gleich 2 Eingängen nebenan Annette Hahns Buchladen – BuchZeiten, aber auch ohne Lektüre macht es einfach Spaß den wunderbaren Weißwein oder ein Bierchen in der Bilderpinte zu trinken und im besten Fall von einer mangolienhaften Blütenorgie umgeben zu sein. Die Naugarder Straße ist Berlins einzigste Straße, in der fast ausschließlich Mangolien [->Magnolien bei wikipedia] stehen und wenn die blühen, dann ist die Welt einfach wunderbar.
Aber die Bilderpinte wäre nicht Bilderpinte, wenns da nicht auch um Bilder gehen würde. So auch am 18.11.2011 um 20 Uhr. Im Rahmen der Kiezkontraste gibt es eine Debüt-Vernissage der Arbeiten der Berliner Fotografen Gorschu (Gordon Schulze) und Gerin (Helge Pomorin) mit ihrer einzigartigen Sicht auf diese, unsere Stadt Berlin. “Kiezkontraste”, der Name ist Programm: Gorschu und Gerin, so unterschiedlich wie ihre Bilder sind, so unterschiedlich sind die Künstler in ihrer Arbeit, zwischen Farbe oder Schwarz-Weiß, zwischen Klassik oder Moderne, zwischen geplant oder spontan.
Im besten Fall beginnt dieser Frei-tag (18.11.) am Nachmittag um 17Uhr30 mit einem politisch-gemeinschaftlichen Kiezspaziergang, neudeutsch auch Demo genannt am S-Bahnhof Greifswalder – Thema: “Unser Kiez bleibt nazifrei” mehr dazu hier, dann um 19 Uhr zur Lesung in BuchZeiten und dann zur Vernissage in die Bilderpinte. Kontrastreicher und spannender kann ein Tag nicht enden!
Tags: Bilderpinte > Fotografien > Gorschu & Gerin > Kiezkontraste > Naugarder Straße > Vernissage
Lesung in Buchzeiten diesmal – Ruth Johanna Benrath
Posted on | November 7, 2011 | 2 Comments
Es ist schon erstaunlich, wie regelmäßig Annette Hahn in ihrem wunderbaren kleinen, aber sehr feinen Buchladen BuchZeiten Lesungen veranstaltet. Um so erstaunlicher, daß man immer wieder ‘neue’ Menschen trifft. Diesmal liest am Freitag den 18.11.2011 um 19 Uhr Ruth Johanna Benrath aus ihrem Roman “Wimpern aus Gras”, erschienen bei Suhrkamp nova.
Tags: "Wimpern aus Gras" > BuchZeiten > Lesung > Naugarder Straße 8 > Ruth Johanna Benrath
Keine Langeweile am Freitag den 18.11.
Posted on | November 7, 2011 | 1 Comment
Wer schon an diesem Nachmittag um 17.30 Uhr über freie Zeit verfügt und gerne diese an der frischen Luft verbringt, dem sei ein politischer gemeinschaftlicher Kiezspaziergang, neudeutsch auch Demo, ans links verweilende Herz & Hirn gelegt. Um 17Uhr30 treffen sich am S-Bahnhof Greifswalder Straße Menschen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen, seien es Bürgerinitiativen, antifaschistischen Gruppen, Parteien oder jede*r Einzelne, der/die seinen/ihren Kiez nazifrei haben. Wie ich schon hier geschrieben hatte, gibt es seit dem 28.10.2011 in unserem Kiez (Berliner Allee 11) den Laden “Tønsberg” der wie die Ladenkette “Thor Steinar” Klamotten verkauft, die gerne von der rechten Kameradschaft getragen wird.
Mit der GEWOBAG läßt sich’s nur bedingt reden…
Posted on | Oktober 31, 2011 | 1 Comment
Vor 2 Wochen kam eine Einladung zu einem erneuten Treffen bzgl. der Hofplanung bei uns in der Schieritzstraße. Am 23.06.2011 hatten wir, die MieterInnen der Schieritzstr., Frau Steinfort (unsere Kundenbetreuerin bei der GEWOBAG), Frau Stuttmeister (Freiflächenmanagerin der GEWOBAG) und eine Abgesandte des Architekturbüros Wetter bei uns auf dem Hof ein 1. Treffen, ich berichtet hier darüber. Jetzt gibt es scheinbar einen erste Entwurf für die Gestaltung der Außenanlagen, lt. Schreiben der GEWOBAG, sind unsere “…Vorschläge zur Ausführung im möglichen Rahmen aufgenommen…” worden.
Leider und dies deutet für mich auf kein ernsthaftes Vorhaben, uns Mieter tatsächlich in diesen Prozeß einzubeziehen, ist der neue Termin auf eine unfreundliche Arbeitnehmertageszeit gelegt worden: um 14.30 Uhr am 02.11.2011. Nach einem kurzen Anruf bei Frau Steinfort und Frau Stottmeister wurde mir erklärt, das man sich 1. nicht in der Lage sah, mehrere Terminvorschläge zu unterbreiten, 2. der Tageszeitpunkt mit der Tageshelligkeit begründet wurde (man wolle nicht im Dunklen stehen) und 3. man es für nicht möglich ertrachtet, das 3 Mitarbeiter ihre Arbeitszeit nach hinten verschieben um 80 angeschriebene MieterInnen die Teilnahme zu ermöglichen.
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