Die Schieritzstraße

und ihr Kiez

Bringen & Holen ohne System

Posted on | Februar 19, 2014 | 2 Comments

So sah es am 17. Februar 2014 bei uns aus. Die Weintrinker*innen führen die Statistik an.

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edit!! 21. Februar - hier bitte lesen -
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Was soll man dazu sagen, erst kürzlich haben wir, die Mieter*innen der Schieritzstraße 4-22, den Zustand eine Verdichtung der unangenehmen Art überstanden, nachzulesen hier und hier und hier, und nun müssen wir einer erneuten Verdichtung standhaft bleiben, die der Müllstandsfläche. Unserer Müllstandsfläche. Oder sind wir u.U. Testobjekt des Landesamtes für Statistik, die das Trinkverhalten von 80 durchschnittlichen Mietparteien über einen längeren Zeitraum messen will?

Tatsache ist, das seit Dezember 2013 auf unserem Müllstandplatz hübsche bunte Zustände herrschen. Seit 2 Monaten werden von Berlin Recycling unsere Glastonnen im Holsystem nicht mehr entleert. Jetzt könnte man meinen, Schnee und Eis, also die Jahreszeit, haben dies verhindert. Oder andere Unwegsamkeiten. Oder wir gehören -heimlich, zu einem der 3 Bezirke, die seit Jahresanfang vom Holsystem auf das umstrittene Bringsystem umgestellt werden?
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Bauen oder nicht bauen… • Teil III • ENDE

Posted on | November 22, 2013 | 3 Comments

Der von der GEWOBAG geplant und nun abgelehnte Neubau auf unserem Hof, hier rot eingezeichnet.

… das war die Frage. Die GEWOBAG als eine der sechs städtischen Wohnbaugesellschaften steht unter Druck. Im Herbst 2012 hat der Senat u.a. mit ihnen ein “Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten” geschlossen. Hehre Absichten des zuständigen Senators Michael Müller (SPD) aber wie so oft, sieht die Realität anders aus. Klartext (RBB) hatte im Januar 2013 einen guten Beitrag gebracht, eben Klartext gesprochen [-> Link "Berliner Mietenbündnis - zu viel versprochen, zu wenig gehalten?"]. Hübsch zu lesen ist auch das senatseigene Strategiepapier [-> Link "Wohnen in Berlin - Die Lebensqualität der Stadt ausbauen"] aber wie Andrej Holm der Stadtsoziologe so passend anmerkt, in den letzten 15 Jahren haben sich die landeseigenen Wohnbaugesellschaften wohl schon allzusehr an der freien Marktwirtschaft orientiert, dabei steht in dem Papier geschrieben: “Schon heute schaffen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften erheblichen Mehrwert für die Stadt, indem sie durch ihre Mietpreisgestaltung konsequent preisdämpfend wirken.” Pie mal Daumen hätte der qm-Preis für die Wohnungen auf unserem Hof bei ca. 9-12 € gelegen. Das ist alles andere als preisdämpfend und bezahlbar.
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Suppenlesen in BuchZeiten

Posted on | Oktober 4, 2013 | No Comments

Wenn eine der schönsten Veranstaltungen sich wieder ankündigt, das Suppenlesen in BuchZeiten, dann ist es klar: Es ist Herbst. Schon seit Jahren rühren Annette und Marcus Hahn, die symphatischen Betreiber*innen des kleinen aber feinen Buchladen in der Prenzlauer Allee 171 (vormals war sie in der Naugarder Straße) in ihrem großen Suppentopf und laden zum schlürfen und lesen und Austausch natürlich über Bücher.

Am 15. Oktober 2013 findet endlich wieder das Suppenlesen statt.
Alle sind herzlich eingeladen, diesen Abend mitzugestalten.
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Bitte anmelden !
BuchZeiten
Annette Hahn
Prenzlauer Allee 171
10409 Berlin
kontakt@buch-zeiten.de
www.buch-zeiten.de
Tel.: 030/42806521
Fax:  030/42806522

Bauvorhaben Schieritzstraße 4-22 • Teil II

Posted on | August 7, 2013 | 5 Comments

“…Das Gebäude ist mit drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss mit insgesamt 42 Wohnungen geplant…”

Vor ca. 2 Wochen, als die ersten Gerüchte unserer Hofbebauung ihren Lauf nahmen, Nachbarn mich ansprachen, ob ich genaueres weiß und was man nun tun könnte und und und dachte ich an das bekannte Sommerloch. Hauptsächlich der Presse und allen angeschlossenen ‘Gewerken’ zugeschrieben, erweiterte ich meinen diesbezüglichen Horizont auch auf die städtische Wohnbaugesellschaft GEWOBAG. Der Sentat, respektive Senator Müller, der oberste Stadtentwickler Berlins, brüllte laut in Richtung der 6 senatseigenen Wohnungsinhaber: “Ihr müßt mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen!!”, genaueres kann hier nachgelesen werden (->Link …soviel GRÜN muss sein! zum Bauvorhaben Schieritzstraße • Teil I).

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…soviel GRÜN muss sein! zum Bauvorhaben Schieritzstraße • Teil I

Posted on | Juli 31, 2013 | 2 Comments

Wohnungsneubau der GEWOBAG im Hof der Schieritzstraße ©OpenStreetMap-Schieritzstrasse

Berlin wächst. Also eigentlich nicht Berlin als Stadt, außer das der Speckgürtel um unsere wunderbare Stadt immer fetter wird, ich meine, die Bewohnerzahl wächst. Am Dezember 2012 waren es 3,37 Millionen. Lt. Zensus 2011, also der letzten Volkszählung ist die Stadt aber um 180 000 Menschen geschrumpft. Jetzt (25. Juli 2013) meldet nun das Landesamt für Statistik [->Link zur Pressemeldung]: Trotz Zensus ist Berlin im letzten Jahr um 50 000 Einwohner*innen gewachsen. Gefühlt sind diese Neuberliner*innen alle in den Prenzlauer Berg gezogen und mindestens die Hälfte davon in unseren Kiez. Tatsächlich hat der Bezirk Pankow lt. Zensus mit 17,1 % Zuwachs die größte Steigerung im Stadtbezirksranking erreicht. Also Gefühl und Realität stimmen (fast) überein. Die Volkszählung hat aber auch ergeben, das es 2900 Wohnung wenig gibt als bisher angenommen. Weniger gibt es auch in die Haushaltskasse, genau 470 Millionen werden Berlin aus dem Länderfinanzausgleich gestrichen, den jede*r von uns bringt 2500 € [->Link Artikel Berliner Zeitung].

Welche Rolle spielen bei diesem Wachstum die kommunalen Wohnungsunternehmen?

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Beutelspenderposse der GEWOGAB

Posted on | November 28, 2012 | 2 Comments

Der von der GEWOBAG aufgestellt Beutelspender im Hof der Schieritzstraße. Leider kommen nur Bewohner dieser Häuser in den Genuß dieser neuen Serviceleistung, aber immerhin gibt es davon 2 Hundebesitzer*innen.

Der von der GEWOBAG aufgestellt Beutelspender im Hof der Schieritzstraße. Leider kommen nur Bewohner dieser Häuser in den Genuß dieser neuen Serviceleistung, aber immerhin gibt es davon 2 Hundebesitzer*innen.

Vor einiger Zeit hatten Shit happens!! Berlin bei unserem Vermieter, der GEWOBAG, angefragt, ob es nicht möglich wäre, neben dem Hauseingang in der Schieritzstraße 12 einen Beutelspender anbringen zu lassen?! Für die Leute von Shit happens irgendwie logisch, denn in der Schieritzstraße hatte die Fähnchen-in-Haufen-Steckaktion-Initiative vor einigen Jahren seinen Anfang genommen, da sich ihnen damals wie heute ein trauriges Bild der gehäuften Tretminen bot. Nett wie die von Shit happens sind ;-) , hatten sie gleich mit angeboten, die Beschaffung des Beutelspenders zu übernehmen und für eine regelmäßig Befüllung selbigen zu sorgen. Auch waren sie bereit, in dem DIN A4 Schaufenster des Spenders großzügig auf die GEWOBAG hinzuweisen, wie sie fanden, eine gute Sache zur Imageverbesserung.

Die Resonanz war Ignoranz. Schade.

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Stadt Land Buch – Der Lesemarathon

Posted on | November 27, 2012 | No Comments

Innerhalb des nunmehr dritten Lesemarthons

- Stadt Land Buch – ,

einer Nachfolgeveranstaltung zu den Berlin-Brandenburgischen Buchwochen und zum Berliner Bücherfest, finden in der Zeit vom 25. November bis zum 02. Dezember 130 Veranstaltungen rund um das Lesen statt.

Was hat das alles mit unserem Kiez zu tun?
Wir hatte in der Naugarder Straße diesen wunderbaren Buchladen “BuchZeiten. Leider hatten uns Annette, die Chefin und ihr Sohn Marcus vor einiger Zeit verlassen, es reicht eben nicht, wenn eine handvoll von hoffnungslos vernarrten Mitmenschen, die Hälfte ihres Gehaltes in ihren Laden bringen und als Tauschware Bücher mit nach Hause schleppen. Schade für unseren unmittelbaren Kiez, ABER Annette und Marcus sind uns rein geografisch doch treu geblieben, eben nur ein paar Straßen weiter an die Penzlauer Allee 171 gezogen.

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Strompreiserhöhung bei Vattenfall

Posted on | November 25, 2012 | No Comments

©Foto dapd – Vattenfall-Kundencenter in Berlin: “Erhöhung gemäß der geltenden Bestimmungen erfolgt”

Heute mal ein kurzer Blogbeitrag zur Vattenfall’chen Strompreiserhöhung, die letzte Woche in unsere Briefkästen geflattert ist.

Sie kam zu spät!

Zumindestens bei mir war sie erst am 22. November im Briefkasten und damit wurden die sechs Wochen-vorher-Frist zur Strompreiserhöhungen nicht eingehalten, so zumindestens nach Angaben der Verbraucherzentrale Berlin [Der Tagesspiegel hatte berichtet]. Damit sei die Erhöhung zum 01. Januar 2013 unwirksam! Vielleicht ist aber auch endlich Zeit, den Anbieter zu wechseln?! Was solche Wechselmuffel wie ich vorher beachten sollten, steht schön auf den Seiten vom Berliner Verbraucherschutz.

Zeit für einen Lichtblick in diesem trüben Monat und danke an die Poststelle der Berliner Vattenfallzentrale ;-) !

Kino Naugarder 1912 – 1962 – 2012

Posted on | Februar 17, 2012 | 4 Comments

Vor 100 Jahren, am 20. Februar 1912, erteilte die Baupolizei die „Genehmigung für ein kinomatographisches Theater“ im Erdgeschoß des Gebäudes in der Naugarder Straße 45 / Ecke Zelterstraße 1 (heute: Rietzestraße). Die GESCHICHTSWERKSTATT NAUGARDER KIEZ nimmt dies zum Anlass, die Geschichte des Kinos zu erzählen. In mühevoller Kleinarbeit haben die ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeiter in Archiven nach Zeugnissen gesucht und mit Zeitzeugen gesprochen. Das Ergebnis der Arbeit, eine kleine Ausstellung, zeigt einige Dokumente, wie den Bestuhlungsplan des Kinos von 1912, ein Kino-Flugblatt von 1931 sowie Fotos aus der Geschichte des Kinos, das unter vielen verschiedenen Namen firmierte (z.B. „Volk´s Theater Nordost“ oder „Flamingo-Lichtspiele“). Die Berichte von Zeitzeugen, für die das Kino ein Teil ihres Lebens war, runden die Sammlung ab. Besonders stolz ist das Team der GESCHICHTSWERKSTATT NAUGARDER KIEZ darauf, dass es ihm gelungen ist, die erste umfangreiche Dokumentation zur Geschichte dieses Kinos zu erstellen.

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Anwohner*innen Gespräch “Stopp Thor Steinar”

Posted on | Dezember 5, 2011 | No Comments

Tønsberg verkauft Klamaotten vom rechten "Thor Steinar" Label

Tønsberg verkauft Klamotten vom rechten "Thor Steinar" Label

Das “Bündnis gg. den Thor Steinar Laden in Weißensee” und der Bezirksbürgermeister vonPankow lädt Sie/Euch herzlich zu diesem Gespräch ein:

07. Dezember 2011 um 19.30 Uhr
im Frei-Zeit-Haus Weißensee
Pistoriusstraße 23, 13086 Berlin.

Vor ca. einem Monat hat ein neuer Klamottenladen in unserem Kiez eröffnet. Auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches, auf den zweiten Blick verwundert es vielleicht, das genau an diesem Standort ein solcher Laden eröffnete. Wenn man am Mediamarkt vorbeischlendert Richtung Antonplatz, dann gibt es dort nicht viel zum schauen & shoppen. Eine Eckkneipe, ein Lebensmittel-Gemüse-Obst-Laden, ein Tonershop und seit neuestem dieser Tønsbergladen. Man könnte vermuten, auch diesem Laden wird nur eine kurze Halbwertzeit bescheinigt sein und sich ehr früher als später dem allgemeinen Geschäftesterben einreihen. Der kaufkräftigste Kiez sind wir nun wahrlich nicht.

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