Kino Naugarder 1912 – 1962 – 2012
Posted on | Februar 17, 2012 | 1 Comment
Vor 100 Jahren, am 20. Februar 1912, erteilte die Baupolizei die „Genehmigung für ein kinomatographisches Theater“ im Erdgeschoß des Gebäudes in der Naugarder Straße 45 / Ecke Zelterstraße 1 (heute: Rietzestraße). Die GESCHICHTSWERKSTATT NAUGARDER KIEZ nimmt dies zum Anlass, die Geschichte des Kinos zu erzählen. In mühevoller Kleinarbeit haben die ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeiter in Archiven nach Zeugnissen gesucht und mit Zeitzeugen gesprochen. Das Ergebnis der Arbeit, eine kleine Ausstellung, zeigt einige Dokumente, wie den Bestuhlungsplan des Kinos von 1912, ein Kino-Flugblatt von 1931 sowie Fotos aus der Geschichte des Kinos, das unter vielen verschiedenen Namen firmierte (z.B. „Volk´s Theater Nordost“ oder „Flamingo-Lichtspiele“). Die Berichte von Zeitzeugen, für die das Kino ein Teil ihres Lebens war, runden die Sammlung ab. Besonders stolz ist das Team der GESCHICHTSWERKSTATT NAUGARDER KIEZ darauf, dass es ihm gelungen ist, die erste umfangreiche Dokumentation zur Geschichte dieses Kinos zu erstellen.
Tags: "Der fremde Vogel" > Asta Lielsen > Kiezkino > Kino > Naugarder Straße
Anwohner*innen Gespräch “Stopp Thor Steinar”
Posted on | Dezember 5, 2011 | No Comments
Das “Bündnis gg. den Thor Steinar Laden in Weißensee” und der Bezirksbürgermeister vonPankow lädt Sie/Euch herzlich zu diesem Gespräch ein:
07. Dezember 2011 um 19.30 Uhr
im Frei-Zeit-Haus Weißensee
Pistoriusstraße 23, 13086 Berlin.
Vor ca. einem Monat hat ein neuer Klamottenladen in unserem Kiez eröffnet. Auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches, auf den zweiten Blick verwundert es vielleicht, das genau an diesem Standort ein solcher Laden eröffnete. Wenn man am Mediamarkt vorbeischlendert Richtung Antonplatz, dann gibt es dort nicht viel zum schauen & shoppen. Eine Eckkneipe, ein Lebensmittel-Gemüse-Obst-Laden, ein Tonershop und seit neuestem dieser Tønsbergladen. Man könnte vermuten, auch diesem Laden wird nur eine kurze Halbwertzeit bescheinigt sein und sich ehr früher als später dem allgemeinen Geschäftesterben einreihen. Der kaufkräftigste Kiez sind wir nun wahrlich nicht.
Tags: Berliner Allee 11 > Bündnis gg. Rechts > Kein Kiez für Nazis > Thor Steinar > Tønsberg
anarchistische Revolution in BuchZeiten
Posted on | November 24, 2011 | No Comments
Am Freitag den 25. November um 19 Uhr gibt Aktuelles aus der Occupybewegung der entflohenen Laborratten „Freie Radikale“. Die Übersetzerin der Fabel von Jane Does “Die andere Farm der Tiere” Katja Cronauer liest aus der kommunistischen Alternative zu Orwells “Farm der Tiere”:
Nach dem Tod ihrer Besitzerin beginnen die Farmtiere sich und ihre Farm auf kommunistischer Basis selbst zu versorgen. Eine anarchistische Revolution steht kurz bevor, doch falsche Verdächtigungen, Spione und Übergriffe lassen den Ausgang ungewiss.
Wo: BuchZeiten, Naugarder Straße 8
Wann: Freitag 25. November um 19 Uhr
Tags: BuchZeiten > Die andere Farm der Tiere > Jane Doe > Katja Cronauer > Lesung
Kiezkontraste – Vernissage
Posted on | November 7, 2011 | No Comments
Die Bilderpinte ist für mich wie ein verlängerter Feierabend, besonders im Sommer, wenn man draußen auf diesem sehr breit ausladenden Bürgersteig sitzt, kaum Kinderwagen schiebende Schwärme einen über den Haufen fahren. Nein vor der Bilderpinte hat man/frau seine Ruhe. Praktischerweise ist gleich 2 Eingängen nebenan Annette Hahns Buchladen – BuchZeiten, aber auch ohne Lektüre macht es einfach Spaß den wunderbaren Weißwein oder ein Bierchen in der Bilderpinte zu trinken und im besten Fall von einer mangolienhaften Blütenorgie umgeben zu sein. Die Naugarder Straße ist Berlins einzigste Straße, in der fast ausschließlich Mangolien [->Magnolien bei wikipedia] stehen und wenn die blühen, dann ist die Welt einfach wunderbar.
Aber die Bilderpinte wäre nicht Bilderpinte, wenns da nicht auch um Bilder gehen würde. So auch am 18.11.2011 um 20 Uhr. Im Rahmen der Kiezkontraste gibt es eine Debüt-Vernissage der Arbeiten der Berliner Fotografen Gorschu (Gordon Schulze) und Gerin (Helge Pomorin) mit ihrer einzigartigen Sicht auf diese, unsere Stadt Berlin. “Kiezkontraste”, der Name ist Programm: Gorschu und Gerin, so unterschiedlich wie ihre Bilder sind, so unterschiedlich sind die Künstler in ihrer Arbeit, zwischen Farbe oder Schwarz-Weiß, zwischen Klassik oder Moderne, zwischen geplant oder spontan.
Im besten Fall beginnt dieser Frei-tag (18.11.) am Nachmittag um 17Uhr30 mit einem politisch-gemeinschaftlichen Kiezspaziergang, neudeutsch auch Demo genannt am S-Bahnhof Greifswalder – Thema: “Unser Kiez bleibt nazifrei” mehr dazu hier, dann um 19 Uhr zur Lesung in BuchZeiten und dann zur Vernissage in die Bilderpinte. Kontrastreicher und spannender kann ein Tag nicht enden!
Tags: Bilderpinte > Fotografien > Gorschu & Gerin > Kiezkontraste > Naugarder Straße > Vernissage
Lesung in Buchzeiten diesmal – Ruth Johanna Benrath
Posted on | November 7, 2011 | 2 Comments
Es ist schon erstaunlich, wie regelmäßig Annette Hahn in ihrem wunderbaren kleinen, aber sehr feinen Buchladen BuchZeiten Lesungen veranstaltet. Um so erstaunlicher, daß man immer wieder ‘neue’ Menschen trifft. Diesmal liest am Freitag den 18.11.2011 um 19 Uhr Ruth Johanna Benrath aus ihrem Roman “Wimpern aus Gras”, erschienen bei Suhrkamp nova.
Tags: "Wimpern aus Gras" > BuchZeiten > Lesung > Naugarder Straße 8 > Ruth Johanna Benrath
Keine Langeweile am Freitag den 18.11.
Posted on | November 7, 2011 | 1 Comment
Wer schon an diesem Nachmittag um 17.30 Uhr über freie Zeit verfügt und gerne diese an der frischen Luft verbringt, dem sei ein politischer gemeinschaftlicher Kiezspaziergang, neudeutsch auch Demo, ans links verweilende Herz & Hirn gelegt. Um 17Uhr30 treffen sich am S-Bahnhof Greifswalder Straße Menschen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen, seien es Bürgerinitiativen, antifaschistischen Gruppen, Parteien oder jede*r Einzelne, der/die seinen/ihren Kiez nazifrei haben. Wie ich schon hier geschrieben hatte, gibt es seit dem 28.10.2011 in unserem Kiez (Berliner Allee 11) den Laden “Tønsberg” der wie die Ladenkette “Thor Steinar” Klamotten verkauft, die gerne von der rechten Kameradschaft getragen wird.
Mit der GEWOBAG läßt sich’s nur bedingt reden…
Posted on | Oktober 31, 2011 | 1 Comment
Vor 2 Wochen kam eine Einladung zu einem erneuten Treffen bzgl. der Hofplanung bei uns in der Schieritzstraße. Am 23.06.2011 hatten wir, die MieterInnen der Schieritzstr., Frau Steinfort (unsere Kundenbetreuerin bei der GEWOBAG), Frau Stuttmeister (Freiflächenmanagerin der GEWOBAG) und eine Abgesandte des Architekturbüros Wetter bei uns auf dem Hof ein 1. Treffen, ich berichtet hier darüber. Jetzt gibt es scheinbar einen erste Entwurf für die Gestaltung der Außenanlagen, lt. Schreiben der GEWOBAG, sind unsere “…Vorschläge zur Ausführung im möglichen Rahmen aufgenommen…” worden.
Leider und dies deutet für mich auf kein ernsthaftes Vorhaben, uns Mieter tatsächlich in diesen Prozeß einzubeziehen, ist der neue Termin auf eine unfreundliche Arbeitnehmertageszeit gelegt worden: um 14.30 Uhr am 02.11.2011. Nach einem kurzen Anruf bei Frau Steinfort und Frau Stottmeister wurde mir erklärt, das man sich 1. nicht in der Lage sah, mehrere Terminvorschläge zu unterbreiten, 2. der Tageszeitpunkt mit der Tageshelligkeit begründet wurde (man wolle nicht im Dunklen stehen) und 3. man es für nicht möglich ertrachtet, das 3 Mitarbeiter ihre Arbeitszeit nach hinten verschieben um 80 angeschriebene MieterInnen die Teilnahme zu ermöglichen.
Nun ja, Tranzparenz und demokratische Teilhabe machen Arbeit und Arbeit macht Arbeit.
P.s.: Die ersten Arbeitsergebnisse des Architekturbüro Wetter vorab zu erhalten, ist leider auch nicht möglich, ich solle doch bitte schön den Vor-Ort-Termin abwarten.
Kein thor steinar bei uns im Kiez und nirgendwo
Posted on | Oktober 27, 2011 | 1 Comment
Am Freitag den 28.10.2011 um 10 Uhr wollen Symbolträger der Intoleranz bei uns im Kiez (Berliner Allee 11) einen neuen thor steinar Laden eröffnen.
Pankow ist bunt und steht für Vielfalt.
Nicht bei uns, nirgendwo! Und an den Vermieter: Eigentum verpflichtet! Es ist nicht egal, womit Sie ihr Geld verdienen.
Laßt uns unmissveständliche klar machen, daß Pankow kein Ort für Nazis und Rassisten ist!
Mehr Informationen gibt es -> hier
Tags: Berliner Allee 11 > KEIN thor steinar > Pankow ist Vielfalt
Die wollen nur sammeln…
Posted on | Oktober 13, 2011 | 2 Comments
…wenn diese Herrschaften demnächst an Ihrer Haustür klingeln, dann sind das keine Feldjäger, es ist auch nicht die Heilsarmee oder die 2 netten Damen die im Namen des Herren seit einiger Zeit durch unseren Kiez schlawenzeln, nein es ist die 1. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und die wollen ganz schnöde Ihr Geld. Es ist noch nicht bekannt, ob alle 14 uniformierte Soldaten gleichzeitig vor Ihrer Tür stehen werden oder ob sie sich strategisch in einem Straßenzug verteilen werden, aber sie werden kommen. Denn am 03. Juli 2006 hat Bezirksverordnetenversammlung des Bezirkes Pankow mit den Soldaten des oben erwähnten Bataillons eine Patenschaft beschloßen.
Und so lautet die Presseerklärung für die diesjährige Sammelaktion zwischen dem 21. Oktober und 20. November:
Pressemitteilung vom 12.10.2011, 10:15 Uhr
Bezirksamt Pankow
HAUS- UND STRASSENSAMMLUNG VOM 21. OKTOBER – 20. NOVEMBER 2011
Die Haus- und Straßensammlung 2011 des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. im Land Berlin wird vom 21. Oktober – 20. November 2011 durchgeführt. Dazu werden insgesamt 14 uniformierte Soldaten der 1. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung in ihrem Patenbezirk Pankow für die humanitäre Organisation, die Gräber deutscher Kriegstoten im In- und Ausland erfasst, erhält und pflegt, Spendengelder sammeln.
Pressemitteilung
Berlin, den 12.10.2011Rückfragen: Bezirksamt Pankow, Telefon: 030 4981-1416
Also seien Sie nett zu den Jungs, die wollen nur spielen ehm, Ihr Geld.
Eine Krimilesung mit A-Capella-Chor
Posted on | Oktober 4, 2011 | No Comments
Eine Krimilesung mit A-Capella-Chor
Am Samstag den 08. Oktober um 16 Uhr liest Lars Kutschke aus seinem Krimi der in Reden nahe Pattensen verortet ist. Lars Kutschke, der in seinem Hauptberuf Projektleiter für Gesundheitsfragen in einem hannoverschen Unternehmen ist, hat nach seinem Kinderbuch “Der paddelige Pingiun” seinen ersten Krimi geschrieben – “Zugesehen haben Kühe”: Ein ereignisreiches Fest in einem kleinen Dorf im Spätsommer. Es wird getanzt, getrunken und gelacht. Manche der Dorfbewohner begeben sich aus unterschiedlichsten Gründen in den Kuhstall. Katerstimmung am nächsten Morgen. Denn ein junges Mädchen ist verschwunden. Tomke Mattes, lebensphilosophierender Privatdetektiv, wird hinzugerufen und trifft auf eine Wand von Misstrauen. Es war ein Unfall! Aber was führte zu dem Unfall? Um das herauszufinden, muss Tomke Mattes so manches dörfliches Geheimnis lüften und er macht sich damit nicht beliebt. Begleitet wird der spannende Kriminachmittag in den wunderbaren BuchZeiten mit einem A-Capella-Chor.

Lars Kutschke © Krings
“Zugesehen haben Kühe”
Lars Kutschke
Broschur; 264 Seiten mit 20 Schwarz-weiß-Illustrationen 2010,
Dog Made Wet Literaturverlag
14 EUR;
ISBN 978-3-942078-01-6
Am Samstag den 08. Oktober um 16 Uhr in BuchZeiten in der Naugarder Str. 8.
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