Die Schieritzstraße

und ihr Kiez

Mit der GEWOBAG läßt sich’s nur bedingt reden…

Geschrieben am | 31.Oktober 2011 | 1 Antwort

Vor 2 Wochen kam eine Einladung zu einem erneuten Treffen bzgl. der Hofplanung bei uns in der Schieritzstraße. Am 23.06.2011 hatten wir, die MieterInnen der Schieritzstr., Frau Steinfort (unsere Kundenbetreuerin bei der GEWOBAG), Frau Stuttmeister (Freiflächenmanagerin der GEWOBAG) und eine Abgesandte des Architekturbüros Wetter bei uns auf dem Hof ein 1. Treffen, ich berichtet hier darüber. Jetzt gibt es scheinbar einen erste Entwurf für die Gestaltung der Außenanlagen, lt. Schreiben der GEWOBAG, sind unsere “…Vorschläge zur Ausführung im möglichen Rahmen aufgenommen…” worden.

Leider und dies deutet für mich auf kein ernsthaftes Vorhaben, uns Mieter tatsächlich in diesen Prozeß einzubeziehen, ist der neue Termin auf eine unfreundliche Arbeitnehmertageszeit gelegt worden: um 14.30 Uhr am 02.11.2011. Nach einem kurzen Anruf bei Frau Steinfort und Frau Stottmeister wurde mir erklärt, das man sich 1. nicht in der Lage sah, mehrere Terminvorschläge zu unterbreiten, 2. der Tageszeitpunkt mit der Tageshelligkeit begründet wurde (man wolle nicht im Dunklen stehen) und 3. man es für nicht möglich ertrachtet, das 3 Mitarbeiter ihre Arbeitszeit nach hinten verschieben um 80 angeschriebene MieterInnen die Teilnahme zu ermöglichen.

Nun ja, Tranzparenz und demokratische Teilhabe machen Arbeit und Arbeit macht Arbeit.

P.s.: Die ersten Arbeitsergebnisse des Architekturbüro Wetter vorab zu erhalten, ist leider auch nicht möglich, ich solle doch bitte schön den Vor-Ort-Termin abwarten.

Kommentare

eine Antwort zu “Mit der GEWOBAG läßt sich’s nur bedingt reden…”

  1. Kerstin Weißflog
    31.Oktober 2011 @ 20:21

    meine e-mail an die GEWOBAG als Antwort auf die Mieterinformation zur Hofgestaltung:

    Sehr geehrte Damen und Herren
    (leider ist eine persönliche Ansprache durch fehlendes Unterzeichnen nicht möglich),

    vielen Dank, daß Sie uns ein Mietergespräch anbieten, damit ein Architekturbüro seinen Entwurf für die Gestaltung der Außenanlagen (meinen Sie den Hof) vorstellen kann, in den möglicherweise Vorschläge der Mieter zur Gestaltung eingebracht seien.
    Da auch dieses Mietergespräch wieder zu einem Zeitpunkt von Ihnen festgelegt ist (nicht abgesprochen),
    an dem die meisten Mieter ihrer Arbeit nachgehen, kann ich Ihnen wenig Glauben schenken, daß Sie ernsthaft daran interessiert sind, uns als Mieter an der Gestaltung beteiligen zu wollen und uns zu informieren.
    … Es sei denn, es gibt eine Änderung mit einem gemeinsam vereinbarten und nicht mitten in die Arbeitszeiten einseitig von Ihnen festgelegten Treffpunkt, worum ich Sie dringend bitten möchte,wenn Sie Beteiligung ernst meinen.
    Da sich einige MieterInnen seit Jahren mit viel Liebe und Hingabe um das Flair unseres Hofes kümmern,dies zu einem festen Ritual etabliert ist und viele sich darüber freuen und dies achten, sollten ja wohl auch gerade
    die Menschen beteiligt werden, die seit Jahren an der Hofatmosphäre aktiv beteiligt sind bzw. sich daran erfreuen.
    Daß sich ein Architekturbüro um die Gestaltung des Hofes kümmert, ist schon fast beängstigend …. so viel Geld,welches ausgegeben wird, an statt es für die bereits existierenden Ideen und Konzepte der Mieter zur Verfügung zu stellen, die sich selbst beteiligen wollen und es damit auch ein großes Interesse an der Pflege und Erhaltung gibt.
    Über eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    mit freundlichen Grüßen

    Kerstin Weißflog

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